ÜBER MICH

Ich bin Birgit.
Frau. Mama. Partnerin. Freundin. Trainerin. Mensch.

Und jemand, der schon sehr früh gelernt hat, viel wahrzunehmen.Stimmungen.
Unausgesprochene Worte. Die Spannung hinter einem Lächeln. Die Diskrepanz zwischen dem, was Menschen sagen – und dem, was tatsächlich zwischen ihnen geschieht.
Lange dachte ich, diese Wahrnehmung sei einfach selbstverständlich.

Viel zu fühlen ist eine Gabe.

Aber sie braucht Klarheit.

Wer andere sehr fein wahrnimmt, läuft Gefahr, sich selbst dabei aus den Augen zu verlieren.

Ich kenne dieses tiefe Verstehen anderer Menschen. Ich kenne das Bedürfnis, helfen zu wollen. Das viele Geben. Das Aushalten. Das Hinterfragen. Und auch das Gefühl, andere sehr klar sehen zu können und sich selbst trotzdem manchmal nicht wirklich gesehen zu fühlen.

Mein eigener Weg hat mich deshalb nicht gelehrt, noch mehr wahrzunehmen. Er hat mich gelehrt, unterscheiden zu können: Was gehört zu mir? Was gehört zum anderen? Was darf ich tragen? Und was nicht mehr?

Meine größte Entwicklung war nicht, stärker zu werden.

Sondern meine Stärke nicht länger im Außen zu suchen.

  • Ich durfte lernen, dass Liebe nicht bedeutet, alles auszuhalten.
  • Dass Verständnis keine Selbstaufgabe verlangt.
  • Dass Loyalität Grenzen braucht.
  • Dass ein klares Nein genauso liebevoll sein kann wie ein Ja.
  • Und dass die Wahrheit manchmal unbequem ist – aber immer weniger Kraft kostet als ein Leben gegen die eigene innere Wahrheit.

Heute begleite ich Menschen genau dort.

  • Nicht dabei, den anderen endlich zu verstehen. Sondern zunächst dabei, sich selbst wieder zu verstehen.
  • Die eigene Sprache. Die eigenen Reaktionen. Die eigenen Grenzen.
  • Die Dynamiken hinter Nähe, Distanz, Anpassung, Rückzug, Konflikt und Verbindung.

Was ich wahrnehme und was durch mich wirkt

Ich arbeite mit dem ausgesprochenen Wort.
Und mit dem, was sich zwischen den Worten zeigt.

  • Meine sensitive und mediale Wahrnehmung lässt mich häufig Zusammenhänge erkennen, die über die sichtbare Situation hinausgehen. Dabei geht es für mich niemals darum, dir zu sagen:
    „So ist es.“
  • Sondern darum, einen Raum zu öffnen, in dem etwas sichtbar werden darf. Du entscheidest selbst, was davon für dich stimmig ist.
    Du darfst hinterfragen. Du darfst widersprechen. Du darfst fühlen. Du darfst erkennen.
  • Deine Wahrheit braucht keine Autorität im Außen.
    Sie braucht deine Bereitschaft, ihr zuzuhören.

Mein Wesen & Meine Natur

  • Achtsam * Lustig * Kreativ * Spontan
  • Ich liebe tiefgehende Gespräche.
    Aber ich glaube nicht daran, dass Tiefe immer schwer sein muss.
    Ich liebe Menschen. Ich liebe Entwicklung. Ich liebe das Leben in all seinen Widersprüchen.
    Und manchmal ist ein herzliches Lachen genauso transformierend wie die tiefste Erkenntnis.
  • Loyal * Beobachtend * Kritisch * Liebend * Sensitiv
  • Ich beobachte sehr genau.
    Ich hinterfrage auch das, was allgemein als Wahrheit gilt.
    Ich möchte verstehen, was hinter einer Dynamik liegt.
    Nicht um Menschen zu beurteilen.
    Sondern um klarer unterscheiden zu können. Denn für mich gehören Liebe und Wahrheit zusammen.
  • Liebe ohne Wahrheit wird schnell zur Anpassung. Wahrheit ohne Liebe wird hart. Beides miteinander zu verbinden, ist für mich gelebtes Bewusstsein.
Über mich Birgit Poschacher

Meine Lernfelder waren mein Leben.

Nicht alles, was mich heute in meiner Arbeit trägt, habe ich in einer Ausbildung gelernt. Vieles hat mich das Leben gelehrt.

Zwischenmenschliche Beziehungen. Partnerschaft. Familie. Mutterschaft. Freundschaft. Unternehmertum. Gemeinschaft. Vertrieb. Manipulation und Falschheit. Vertrauen. Grenzen. Liebe.

Manche Erfahrungen waren wunderschön. Andere schmerzhaft. Einige haben mich an meine Grenzen gebracht.

Von Empathie zu bewusster Wahrnehmung

Ich glaube heute nicht mehr daran, dass meine Aufgabe darin besteht, für jeden Menschen verfügbar zu sein, nur weil ich ihn fühlen oder verstehen kann.

  • Tiefe braucht Vertrauen.
  • Nähe braucht Sicherheit.
  • Liebe braucht Gegenseitigkeit.
  • Und Empathie braucht Selbstfürsorge.

Ich durfte lernen, meine Tiefe nicht jedem zur Verfügung zu stellen. Menschen bewusster zu wählen. Alleinsein nicht mit Einsamkeit zu verwechseln. Meine eigene Gesellschaft zu mögen. Und mich nicht nur als die starke Frau zu zeigen, die alles halten kann. Sondern auch als Mensch. Unperfekt. Verletzlich. Lernend. Lebendig. Genau dort wo echte Begegnung entsteht.

Für mich bedeutet Bewusstsein, mich immer wieder an das Wesentliche zu erinnern: Liebe. Wahrheit. Mitgefühl. Vergebung. Freiheit. Eigenverantwortung. Verbindung.

Es bedeutet, das Herz offen zu halten, ohne mich selbst aufzugeben. Klar zu sein, ohne hart zu werden. Grenzen zu setzen, ohne den anderen zum Feind zu machen. Und Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Vielleicht ist Bewusstsein am Ende genau das: Immer weniger gegen uns selbst zu leben.

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